Col des Mines

Trail de la Pierre A Voir

Am Freitag Nachmittag machten wir uns auf den Weg nach Martigny. Claudia und ich starteten am Samstag als Couple am Trail de la Pierre A Voir in Saxon. Nach einem gemütlichen Nachmittag in Martigny assen wir auf unserem Hotelzimmer unser mitgebrachtes Abendessen, tranken noch ein kleines Bierchen und gingen früh schlafen. Um halb sechs klingelte bereits der Wecker. Als erstes frühstückten wir und machten uns dann fertig. Claudia wurde schon langsam nervös, für sie war es der erster Trail-Wettkampf und es waren immerhin 34 Kilometer und über 2000 Höhenmeter zu bewältigen. Um kurz vor Sieben fuhren wir mit dem Auto Richtung Saxon los. In Saxon angekommen mussten wir feststellen, dass die Parkplätze bereits alle besetzt waren. Wir mussten uns einen Parkplatz in einer Nebenstrasse suchen, dadurch verloren wir viel Zeit. Nur noch eine viertel Stunden bis zum Start und noch hatten wir keine Startnummern. Claudias Nerven fingen langsam an zu flattern, doch es reichte. Wir holten schnell unseren Starterbag, befestigten den Chip und die Startnummer und standen kurz vor Acht am Start. Mit einigen Sekunden Verspätung gab der Speaker den Startschuss ab und wir liefen mit etwas mehr als 100 anderen Läufern los. Die ersten Meter ging es noch über Asphalt, dann tauchten wir in den Wald ein und über einen Forstweg weiter. Schnell gewannen wir an Höhe.

Sonne im Gesicht

Das Terrain war technisch nicht besonders anspruchsvoll, ging aber stetig ohne Pause hoch. Die breiten Forstwege wurde immer schmaler und wechselten auf Singletrails.

Hinauf durch den Wald

Claudia hielt sich gut, beim Hochlaufen ist sie recht stark und wir konnten doch einige Läufer überholen. Den Wald liessen wir hinter uns und der Gipfel kam zum Vorschein. Noch eine Kurve und dann auf geradem Weg hinauf zum höchsten Punkt, dem Pierre Avoi.

Pierre Avoi

Nun ging es erst wieder steil hinunter. Hier war Vorsicht geboten, stolpern könnte böse enden. Danach querten wir in leichtem auf und ab, hoch über Verbier zum Col des Mines.

Blick auf Verbier

Beim Col des Mines ging es auf die andere Bergseite und nun wartete der Abstieg auf uns, vor dem sich Claudia fürchtete. Im Abstieg büssten wir dann auch ein paar Plätze ein. Als erstes mussten wir ein Schneefeld queren. Der sulzige Schnee war ganz schön seifig und wir kamen schnell ins Rutschen. Dann ging es einfach runter, nicht sonderlich schwierig, jedoch ganz schön steil. Bald tauchten wir wieder in den Wald ein.

Abstieg durch den Wald

Ab und zu gab es zum Glück auch weniger steile Passagen, wo man die Oberschenkel etwas entspannen konnte. Im unteren Teil querten wir oft am Berg, in teils sehr abschüssigem Gelände. Weiter unten ging’s einem lieblich plätschernden Wasserkanal entlang, durch märchenhafte Landschaft. Zum Schluss kamen wir auf eine rutschige Schotterpiste die uns zurück zur Kirche von Saxon führte. Claudia schaffte ihren ersten Trail und wir liefen beide glücklich im Ziel ein!

Der Trail de la Pierre A Voir war ein super Erlebnis, bei perfekten Wetterbedingungen. Anstatt gleich wieder nach hause zu fahren, entschlossen wir uns spontan, den Tag in Vevey am Genfersee ausklingen zu lassen und noch richtig zu geniessen.

Vevey am Genfersee

 

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