Le Lac Vert

Hoch hinaus – Chamonix & Berner Oberland

Die letzten zwei Wochen waren Claudia und ich oft in den Bergen. Das lange Auffahrt-Wochenende nutzten wir für einen kurzen Trip nach Chamonix. Chamonix ist einfach genial, hier lebt der Bergspirit überall! Trailläufer, Wanderer, Bergsteiger, alles dreht sich hier um den Mont Blanc und die Berge. Wir übernachteten in unserem Zelt auf dem schönen „Camping de la Mer de Glace“ und genossen die Natur. Am Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns jeweils auf die Trails. Am ersten Tag starteten wir etwas ausserhalb von Chamoix in Servoz. Steil ging es hinauf bis nach Les Ayères, dann hinunter zum Lac Vert und zurück zum Ausgangspunkt.

Am zweiten Tag starten wir direkt vom Camping aus, neben dem Golfplatz vorbei und am Fluss Arve entlang. Bald ging es dann auch schon in den ca. 7 km langen Anstieg mit gut 800 Höhenmeter, bis zum Refugio „De la Flegere“. Von dort liefen wir über den „Grand Balcon Sud“ Richtung Chamonix. Danach trafen wir im Abstieg auf den „Petit Balcon Sud“ der uns nach Chamonix führte.

Zurück in der Schweiz ging es am Sonntag in unser ebenfalls schönes Berner Oberland um den markanten Niesen hochzulaufen, der in Form einer Pyramide über den Thunersee thront. Wie fast immer. starteten wir in Frutigen, um die gut 1630 Höhenmeter bis auf den Gipfel auf 2362 Meter zu bewältigen. Für den Abstieg wählten wir den Weg nach Wimmis.

Am Mittwoch wollten wir dann auf das Niederhorn, das direkt am Thunersee in die Höhe ragt. Von der Beatenbucht ging es erst nach Beatenberg von dort nach Vorsass zur Mittelstation der Bergbahn und dann weiter bis auf den Gipfel auf 1963 Meter. Für den Abstieg wählten wir dieselbe Route wie für den Aufstieg. Bei Vorsass holten wir jedoch nach Westen aus und trafen dann bei Schafsgaden wieder auf den Aufstiegsweg.

Am Samstag war dann noch das Brienzer Rothorn an der Reihe. Wir wollten schon lange mal wieder auf das Brienzer Rothorn, jedoch kam es irgendwie nie dazu. Wir starteten also beim Bahnhof in Brienz, direkt am Brienzersee. Auch hier waren wieder einige Höhenmeter zu bewältigen, 1750 Höhenmeter auf 11 Kilometer. Der Weg steigt nur einmal an, dann geht es ohne Pause nach oben bis zum Gipfel auf 2350 Meter. Den Abstieg wollten wir dann eigentlich über den Grat zum Lättgässli und in einem Bogen zurück auf die Aufstiegsroute nach Greesgi machen. In einem sehr abschüssigen Teil lag jedoch noch Schnee den wir hätten queren müssen. Deshalb beschlossen wir umzukehren und denselben Weg wie beim Aufstieg zu nehmen.

Im Flachen lief ich letzte Woche fast nichts, da mir mein Zehengelenk und Fuss wieder Probleme bereitet, dafür stieg ich vermehrt auf mein Rad und konnte so noch gut 170 Radkilometer verbuchen.

Nächstes Wochenende ist wieder mal Wettkampf angesagt. Im Team laufe ich mit Claudia den „Trail de la Pierre A Voir“ über 35 Kilometer.

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