Runner

Mein erster Wettkampf im 2017

Gestern lief ich endlich meinen ersten Wettkampf in dieser Saison. Seit nun über einem halben Jahr habe ich ja immer wieder Probleme mit meinem linken Fuss und Zehengelenk, deshalb nahm ich mir dieses Jahr Zeit in der Vorbereitung. Ich konzentriere mich auch auf einige wenige Wettkämpfe, die für mein Saisonhöhepunkt, dem Eiger Ultra Trail, sinnvoll sind. Mittlerweile laufe ich vorwiegend mit Hoka One One Laufschuhen, die meinen Fuss gut entlasten und ich so meist schmerzfrei auch über lange Distanzen laufen kann.

Gestern lief ich also zum dritten Mal am Ultra Bielersee 50k und Claudia begleitete mich wieder mit dem Fahrrad. Es ist ein sehr familiärer Lauf, mit etwas mehr als 100 Läufern. Es steht eine 50k, eine 21k oder für die ganz Harten eine 160k Strecke zur Auswahl. Ich lief wieder den Hauptlauf über 50k, einmal um den Bielersee. Die Atmosphäre war wieder super, sehr entspannt und nette Leute. Kurz vor neun stellte ich mich hinter die Startlinie und um Punkt neun Uhr gings dann von Biel Richtung Nidau los. Nach kurzer Asphaltstrecke ging’s über den Kanal, zum See hinunter und auf dem Uferweg weiter. Die Strecke wechselt sich ab, mal durch den Wald, Mal in offener Landschaft mit Blick auf den See und vorbei an einigen Campingplätzen, dann über den Hagneckkanal weiter nach Lüscherz. Dann folgt ein gerades Stück an einer Autostrasse entlang, nicht sehr schön, jedoch hat man auch hier den Wald auf der linken Seite und auf dem Asphalt lässt es sich schön rollen. In Vinelz geht es wieder an den See runter und nach einigen weiteren Kilometern scharf nach recht auf die St. Perterinsel, die in einem Naturschutzgebielt liegt und in den See hinaus führt. Durch das meist hohe Schilf und die Sträucher nimmt man das viele Wasser um einem herum aber gar nicht so wirklich wahr. Am Ende der Insel angekommen, geht es in einem grossen Bogen auf gleicher Strecke zurück. Kurz vor dem verlassen der Insel ist die Hälfte geschaft. Weiter geht es am Seeufer entlang und dann auf die gegenüberligende Seeseite. Diese Seeseite ist definiv weniger schön, hier gibt es eine Zuglinie und eine Schnellstrasse, die meist unmitelbar der Laufstrecke folgt. Die Strecke verläuft nun ausnahmslos auf Asphalt und immer wieder kommen kurze, leichte An- und Abstiege die die Muskulatur beanspruchen. Zum Glück rückt das Ziel in absehbare Nähe. Zum Schluss geht es nochmals der Hauptstrasse entlang, bevor es zur Vogelinsel und über den Hafen auf die Zielgerade geht. Noch ein kurzer Schlussspurt und die 50k sind geschaft. Mit 4:06.10 konnte ich auf dem 3. Platz in meiner AK finischen und bin damit sehr zufreiden. Lange konnte ich eine konstante Pace durchziehen und wurde erst auf den letzten Kilometer doch noch etwas langsamer.

Auch wenn die Strecke nicht überall schön ist, über das Ganze gesehen, ist sie sehr abwechslungsreich. Der Lauf ist super organisiert und er macht Spass. Ich werde den Ultra Bielersee bestimmt auch ein viertes Mal laufen.

 

3 Gedanken zu “Mein erster Wettkampf im 2017

  1. Tolle Leistung, super Zeit – Glückwunsch zum Finish! Da kann man nicht meckern.
    Welcher Art von Zehenproblemen hast du? Bei mir ist auch einer, der mich quält. Ich glaube es ist die Arthrose. Derzeit habe ich auch noch damit Probleme 😦

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    1. Hallo Robert
      Vielen Dank! Ja, bin ganz zu frieden mit meiner Leistung!
      Mein linker Fuss wurde vor Jahren bei einem Fahrradunfall von einem LKW übel zugerichtet, mit nicht mehr reparablen Schäden. Ich nehme an, dass das Zehengelenk am grossen Zeh etwas stark beansprucht wird. Manchmal hakt es dann beim abrollen, was beim laufen natürlich schlecht ist. Könnte dann mal auch zu Arthrose führen… Zur Zeit habe ich es aber einigermassen im Griff.
      Dir wünsche ich jedenfalls auch alles Gute! Wie ich auf deinem Blog gelesen habe, läuft es bei dir ja grad nicht so rund.

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      1. Danke für die guten Wünsche. Meine Probleme sind im Moment Knie und Zehen. Allerdings versuche ich jetzt wieder jeden zweiten Tag etwas zu laufen. Nur merke ich, dass ich überhaupt keine Kondition mehr habe. Mal sehen, wie es weiter geht.
        Dafür mache ich derzeit viel für meinen Körper mit Stabis, TRX und Radfahren. Kann ja auch nicht schaden!

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